Qualitätsmanagement

Qualitätskultur

Höchste Qualität an der Kunstuniversität Graz steht als oberstes, universitäres Ziel für einen ganzheitlich durchgeformten Prozess, ein komplexes Gebilde, welches die Universität in ihrer Gesamtheit prägt. Ausgehend vom interpretierten Gewesenen als auch gewünschten Zukünftigen wird das universitäre Qualitätsverständnis unter Bezugnahme auf Werte und Normen ständig neu geschärft. Die Universität betont, dass höchste Qualität nur durch eine gelebte Qualitätskultur zu erreichen ist, verstanden als Haltung aller Universitätsangehörigen hinsichtlich kontinuierlicher Qualitätssicherung und -entwicklung sowie gefördert durch das institutionelle Qualitätsmanagement. Institutionalisierte Strategien, Prozesse und Instrumente werden in einer Qualitätsstrategie verankert. Diese bildet den Rahmen für Sie als Angehörige der Universität durch das eigene Handeln sowie persönliche Relevanzsetzungen die gemeinsamen Qualitätsbestrebungen zu fördern.

Regelmäßige kritische Reflexionsprozesse stellen die Basis für eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung dar. Intensive Kommunikationsprozesse und die Möglichkeit zu Partizipation und Vertrauen sind wesentliche Elemente zur Stärkung einer gemeinsamen Qualitätskultur. Es handelt sich dabei um ein komplexes, multidimensionales Qualitätsverständnis, welches alle Universitätsangehörigen einschließt und auf die spezifischen Bedürfnisse der Universität abgestimmt ist.

Qualitätsstrategie

Mit der Qualitätsstrategie der Universität werden alle organisationell-verankerten Aspekte und Maßnahmen bezeichnet, die eine Qualitätsentwicklung in jeglichen Leistungsbereichen der Universität fördern. Mit dieser Qualitätsstrategie wird sichergestellt, dass die Qualität der Leistungen und Prozesse an der Universität

  • anhand von definierten Zielen geplant (PLAN) wird,
  • mit konkreten Maßnahmen in den Handlungsfeldern umgesetzt (DO) wird,
  • die Zielerreichung dann durch Auswertung von Qualitätsinformationen geprüft wird (CHECK) und
  • dann durch Reflexion der gewonnenen Informationen (ACT) wieder in die strategische Planung einfließt.

 

Damit greift die Universität bei der Gestaltung der Qualitätsstrategie auf die Grundzüge des klassischen Plan-Do-Check-Act-Zyklus des Qualitätsmanagements nach William E. Deming (1986) zurück.

Die Leistungsbereiche Entwicklung und Erschließung der Künste, Forschung, Lehre und Verwaltung bedingen jeweils eigene spezifizierte Qualitätsstrategien, welche eng miteinander verknüpft sind, da sich die Kunstuniversität Graz als Ausbildungsstätte versteht, die hochqualifizierte Lehre für künstlerische und wissenschaftliche Berufe mit Entwicklung und Erschließung der Künste sowie wissenschaftlicher Forschung verbindet. Die Verwaltung bildet die Basis und leistet den Support dafür.

Aktivitäten im Bereich Qualitätsmanagement