L'Upupa und der Triumph der Sohnesliebe

Ein deutsches Lustspiel, elf Tableaux aus dem Arabischen.

Libretto und Musik von Hans Werner Henze

Gesangsstudierende und Opernorchester der KUG;

Musikalische Leitung: Wolfgang Schmid

2009 (Vol. 38, 2 CDs)


„L’UPUPA“ in Graz 2008 – 2009.Musikalische Einstudierung.

Nachdem Kollege Pöppelreiter und ich (auf Vorschlag von Alexander Irmer) entschieden hatten, unseren Abschied von der KUG mit „L’Upupa“, der damals neuesten Oper von H. W. Henze zu nehmen und das MUMUTH, das 2009 fertig zu stellende Haus für Musik und Musiktheater damit auszuprobieren, musste eine geeignete Besetzung der Hauptpartien gefunden werden. [...] Dank der Selbstdisziplin, die sich die SolistInnen auferlegten, und des Einsatzes der KorrepetitorInnen Jacqueline Konya und Georg Pammer war das Stück dann doch Ende April so weit studiert, dass die szenischen Proben begonnen werden konnten. [...] Durch langsamstes Üben und eine Fülle von Extraproben mit einzelnen MusikerInnen und kleinen Gruppen, die letzte am Tag zwischen Generalprobe und Premiere, „ründete“ sich aber dann doch das Gesamtbild, sodass am Ende das Ergebnis Anlass zu einiger Zufriedenheit sein konnte. Durch die ganze aufregende Probenzeit hindurch war aber immer deutlich, dass „L’Upupa“ alle Anstrengung wert ist und dass jeder/m Mitwirkenden die Arbeit an ihr mit wertvollster Erfahrung und großer Bereicherung gelohnt werden würde. Diese Überzeugung fand dann auch ihren Ausdruck in einer Initiative der Englisch-Hornistin Sabrina Csrnko, die eine Gruß- und Dankadresse an Hans Werner Henze formulierte. Neben einen wunderschön gemalten Wiedehopf haben dann alle Mitwirkenden ihre Unterschriften gesetzt! 
[...] Wie alle guten OpernkomponistInnen komponiert Henze sinnvolle Musik. Sie hat einen direkten Zusammenhang mit den dramatischen Situationen, den Gedanken und Gefühlen der handelnden Personen. Mit Hilfe der in den Orchesterstimmen angegebenen Studierziffern (sie sind im Booklet-Text besonders markiert) und der „Synopsis“ konnten die MusikerInnen herausfinden, mit welchem „Klangimpuls“ das Bühnengeschehen zu stützen, zu unterstreichen und zu befeuern wäre.

Wolfgang Schmid, im September 2009


 

Titelliste:

CD 1

  • 1. Tableau - Der Alte [12:30]

  • 2. Tableau - Die Söhne [11:55]

  • 3. Tableau - Der Dämon [12:16]

  • 4. Tableau - Auf der Insel Pate [17:35]

  • 5. Tableau - Ein Konflikt [05:21]

  • 6. Tableau - Kipungani 1 [16:35]


CD 2

  • 6. Tableau - Kipungani 2 [06:18]

  • 7. Tableau - Der Alte II [04:57]

  • 8. Tableau - Ein Raubzug [09:19]

  • 9. Tableau - Ein Wiedersehen [27:46]

  • 10. Tableau - Die Zauberkiste [12:11]

  • 11. Tableau - Die blaue Stunde [03:39]