JAZZ COMP GRAZ 2017

2018 (Vol. 54, 1 CD)


2015 feierte das Institut Jazz sein 50-jähriges Jubiläum, 2016 begingen wir als Haus unseren 200. Geburtstag und 2017 fand bereits der dritte JazzCompGraz statt: Ein Ereignis, das eine große Tradition wirkmächtig mit künstlerischer Innovationsleistung verschränkt. Wir haben in Graz das europaweit älteste selbständige Institut für Jazzausbildung auf akademischer Ebene - ein starkes Fundament, um Visionäres darauf zu errichten! Und genau darum geht es bei unserem internationalen Jazz-Kompositions-Wettbewerb, dem JazzCompGraz.

"Die einzig revolutionäre Kraft ist die Kraft der menschlichen Kreativität. Die einzig revolutionäre Kraft ist die Kunst."

Hinter der Provokation dieser Worte des Künstlers und Visionärs Joseph Beuys steht die Erkenntnis, dass Kunst, dass Musik Menschen verändern kann. Und damit die Welt. "Jazz is the big brother of revolution. Revolution follows it around." (Miles Davis)

Dass Musik die Kraft besitzt, diese Welt immer wieder ein Stück zu verbessern, ist ein bedeutendes Narrativ der Jazzgeschichte. Hier anzuknüpfen vermag, wer das Wagnis eingeht, eigene, vielleicht auch neue Wege zu beschreiten.

Der JazzCompGraz öffnet Möglichkeiten, abseits des Diktats von Markt und Unterhaltungsindustrie, der eigenen Kreativität Raum zu geben. Das war die Einladung, die wir ausgesprochen haben. Gefolgt sind hier 52 junge europäische KünstlerInnen mit Arbeiten, die es unserer Jury nicht leicht gemacht haben. Eben dieser - Michael Abene, John Hollenbeck, Jörg-Achim Keller und ihrem Vorsitzenden Ed Partyka - möchte ich sehr herzlich danken, dass sie in ihrer FinalistInnen-Auswahl, wie wir auf dieser CD hören können, Vielfalt und Qualität der künstlerischen Kreativleistung zum Maßstab gemacht haben.

Elisabeth Freismuth, Rektorin


 

Titelliste:

  • 1The Start of Something Good (07:58)
    Suzan R. Veneman (Niederlande)
  • 2Meltdown (07:32)
    Christoph Klenner (Deutschland)
  • 3Toy (05:11)
    Anna Lena Schnabel (Deutschland)
  • 4Unforseen Fantasy (08:08)
    Tobias Hoffmann (Deutschland)
  • 5Not Yet (07:22)
    Jakob Helling (Deutschland)
  • 6Child of Spring (08:26)
    Henri Lyysaari (Finnland)
  • 7Anatomy of Melancholy (07:16)
    Cinzia Catania (Schweiz)
  • 8Aspetta (08:19)
    Gabriele di Franco (Italien)
  • 9Do You Feel? (08:26)
    Ursula Reicher (Österreich)