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Jacques Offenbach: Orpheus in der Unterwelt

Jacques Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“ aus dem Jahre 1858 gilt als erste große Operette. Mit ihr wird das älteste Sujet der Operngeschichte äußerst konsequent parodiert. Die komische Oper in zwei Akten feiert am 7. Dezember an der Kunstuniversität Graz Premiere.

aktualisiert am:

7., 9. und 12.,13. Dezember 2019, jew.19.00 Uhr
MUMUTH György-Ligeti-Saal


Die Ehe des berühmten Liebespaares der Antike ist nur noch Schein: Orpheus liebt einzig seine Musik, Eurydike sucht immer wieder Ablenkung in Liebschaften. Ihre aktuelle affaire d’amour mit dem neuen Nachbarn führt zu andauernd komischen Situationen auf dem Olymp und in der Unterwelt, wobei sich vor allen anderen die Brüder Jupiter und Pluto in die Quere kommen.

Mit diesem Werk wurde seinerzeit nicht nur das kleinbürgerliche Milieu parodiert, auch Frankreichs Zweites Kaiserreich an sich hat man nicht verschont. Eine konkrete zeit- und staatsbezogene Abbildung dieser Facetten erscheint heute nicht mehr von Belang – die Geschichten der Operette spielen vielmehr immer und überall.

In der Inszenierung von Alexander Irmer, den Choreographien Kerstin Zinser-Zwanzigs sowie der Ausstattung von Eunike Koscher wirken die Studierenden der KUG unter der musikalischen Gesamtleitung von Marc Piollet. Als Dirigent geleitet dessen Student Algirdas Biveinis durch diesen heiter ironischen Abend.

Gesangsstudierende des Instituts 10 Musiktheater
Opernchor und Opernorchester der Kunstuniversität Graz
Musikalische Gesamtleitung: Marc PIOLLET, Dirigat: Algirdas BIVEINIS (Studierender von Marc Piollet)
Inszenierung: Alexander IRMER
Ausstattung: Eunike KOSCHER (Studierende Bühnengestaltung)
Choreographie: Kerstin ZINSER-ZWANZIG

Karten: Zentralkartenbüro / Abendkasse