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Under Construction

MUMUTH; Foto: Anton Kaufmann

Derzeit wird an unserer Website noch fleißig „gewerkelt“, die Bauarbeiten im Hintergrund werden – bis wirklich alles neu und fertig ist – noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Einige Zeit hat es auch gedauert bis unser MUMUTH fertiggestellt wurde, heuer feiert es bereits sein 10-jähriges Jubiläum! Wir gewähren nun einen Video-Blick hinter die Kulissen und zeigen, wie unser Haus für Musik und Musiktheater gewachsen ist – nicht ganz in Echtzeit ;) ...

erstellt am:

The Schubidu Quartet hat für uns ein Video gestaltet, das neben den MUMUTH-Bauarbeiten und dem abwechslungsreichen MUMUTH-Programm auch ein paar Schneeflocken ins Bild rückt – als kleine und erfrischende Erinnerung: Es bleibt nicht alle Tage heiß (auch wenn sich das zurzeit niemand so recht vorstellen kann).

MUMUTH-Video siehe YouTube

10 Jahre MUMUTH

Am 1. März 2009 wurde das Haus für Musik und Musiktheater mit Zugang über die Lichtenfelsgasse offiziell eröffnet. Seitdem verbindet dieser Ort auf spektakuläre Weise Architektur und Musik. Er bietet Raum und Bühne für die unterschiedlichsten innovativen und experimentellen Kunstformen. Geplant wurde das Gebäude vom renommierten holländischen Architekturbüro UNStudio von Ben van Berkel. Der erste Eindruck des Gebäudes mag unscheinbar anmuten. Doch beim Betreten erschließt sich das innovative „blob-to-box“-Konzept, wie es die Architekten nennen. Der preisgekrönte Entwurf von Ben van Berkel schaffte es auch als österreichischer Beitrag auf die Biennale in Venedig.

Ein Gebäude, das Musik lebt

Die innere Gestaltung des Gebäudes ist so konzipiert, dass alles ineinandergreift. Fließende Übergänge verbinden die einzelnen Räume miteinander – angelehnt an die musikalischen Klangflüsse, die sie beleben. Die Galerie und das Foyer mit dem „Twist“ aus Stahlbeton bieten wiederum als architektonisches Gegenstück zum György-Ligeti-Saal einen hervorragend nutzbaren „äußeren Raum“. Auch die fließende Hülle, ein Netz aus Metallgewebe, erzählt durch seine geschwungene, zur Gebäudefront hin gedehnte Form vom Klang. Sowohl die Wandverkleidung des György-Ligeti-Saals als auch die verglaste Außenfassade weisen wiederum ein Muster auf, das von der Notenschrift inspiriert ist. Im Konzertsaal sorgt dieses „Pattern“ darüber hinaus für die optimale Akustik. Die raumakustischen Möglichkeiten des MUMUTH sind in Österreich einmalig: Vom Jazz-Club bis zum großen Orchesterkonzert ist alles möglich. Dies nicht zuletzt durch die Option einer ausgereiften elektronischen Raumakustik. Die perfekte Umgebung also, um Musik zu (er-)leben.

Das abo@MUMUTH bietet seit 10 Jahren experimentelle Klanggenüsse

Das MUMUTH präsentiert sich dafür als Schnittstelle zwischen Universität und Gesellschaft. Als Erweiterung zum Abonnementzyklus der Kunstuniversität Graz gibt es seit April 2009 auch das abo@MUMUTH, das dazu einlädt, das Haus als Inspirationsquelle für individuelle künstlerische Gesamtkonzepte zu entdecken.